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OGH: Name und Adresse zu einer dynamischen IP-Adresse

Ausgabe:3. 2010   autor:Mag. Veronika Feichtinger

Der Oberste Gerichtshof hat mit der Entscheidung 4 Ob 41/09x vom 14.07.2009 seine bisherige Rechtsansicht aus dem Jahr 2005 gemäß der Entscheidung 11 Os 57/05z aufgegeben und festgehalten, dass eine dynamische IP-Adresse, bzw der dieser zugeordnete Name des Anschlussinhabers, als Zugangsdatum iSd § 92 Abs 3 Z 4a TKG und damit als Verkehrsdatum iSd § 92 Abs 3 Z 4 TKG zu qualifizieren ist. Dieser Typus von Daten unterliegt gem § 93 TKG grundsätzlich dem Kommunikationsgeheimnis. Ob für die Verarbeitung von solchen Zugangsdaten die richterliche Zustimmung erforderlich ist, ließ der OGH letztlich offen, gab aber gute Gründe dafür, dass dies nicht der Fall sein könnte. Im Konkreten scheiterte der Auskunftsanspruch des Klägers aber daran, dass ein Provider nicht zu etwas Rechtswidrigem verpflichtet werden kann – Verkehrsdaten sind nämlich grundsätzlich unverzüglich zu löschen!


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Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig!

Ausgabe:1. 2010   autor:Dr. Peter Burgstaller, LLM

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 02.03.2010 drei Verfassungsbeschwerden, die sich gegen die konkrete Umsetzung der RL zur Datenvorratsspeicherung wendeten, Folge gegeben und festgehalten, dass die Regelungen des TKG (Telekommunikationsgesetz) und der StPO (Strafprozessordnung) über die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG (Telekommunikationsgeheimnis) nicht vereinbar sind: Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig, es fehlt im Konkreten aber an einer dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten und genügen auch nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz- und Rechtsschutzanforderungen.


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Netzwerksimulator

Ausgabe:5. 2009   autor:Bettina Hahn BSc, Phillip Wiesauer BSc, Prof.(FH) DI Robert Kolmhofer

Das Forschungsprojekt Netzwerksimulator wird seit dem Wintersemester 2008/09 am Department Sichere Informationssysteme der FH OÖ, Hagenberg betrieben und beschäftigt sich mit Möglichkeiten und Methoden einzelne Netzwerkkomponenten oder gesamte Netzwerkstrukturen mittels Open-Source- Software-Tools zu simulieren und entsprechend zu testen. Im Mittelpunkt steht dabei die Simulation von komplexen Netzwerken und deren Verhalten im Echtzeitbetrieb, bevor diese Netzwerken in der Realität oft aufwändig implementiert werden. Neben der Simulation ist auch der Vergleich von simulierten Netzwerken mit realen Netzwerkdevices ein zentraler Punkt der Forschungsarbeiten.


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Pfändung von Rechten aus einer Domain

Ausgabe:3. 2009   autor:Mag. Veronika Feichtinger

Der Oberste Gerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 25.03.2009 in Hinblick auf die Pfändung von Rechten aus einer Domainregistrierung festgehalten, dass diese nur durch ein gegenüber dem Verpflichteten zu erlassendes Verfügungsgebot erfolgen kann.


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PGP-Zertifikate

Ausgabe:1. 2009   autor:DDipl.-Ing. Gernot W. Schmied

Der vorliegende Artikel untersucht die Verankerung der elektronischen Signatur- und Verschlüsselungs-Suite „Pretty Good Privacy“ (PGP) im österreichischen und EU-weiten Rechtsrahmen anhand ihrer führenden quelloffenen („GNU Privacy Guard“, GnuPG) und kommerziellen (PGP Corp.) Implementierungen in Form der OpenPGP-Standards. Die technische und konzeptionelle Erörterung der Wesensunterschiede, Stärken und Schwächen von PGP einerseits und X.509 andererseits beschränkt sich dabei auf das für die grundsätzliche legistische Diskussion erforderliche Ausmaß, Basiskenntnisse des Signaturwesens werden vorausgesetzt. Eine zweiteilige Artikelserie. Teil 2.


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Massnahmen bei Fremdleitungsübertragung

Ausgabe:4. 2008   autor:Dr. Peter Burgstaller

Seit 01.01.1998 ist der Telekommunikationsmarkt in den meisten EU-Mitgliedstaaten vollständig liberalisiert. Um diese Liberalisierung zu erreichen, hatte die EU (damals noch die Europäischen Gemeinschaften) bereits Anfang der 90iger Jahre des letzten Jhdt mehrere Richtlinien zur Liberalisierung dieses Monopolbereiches erlassen, insbesondere die Diensterichtlinie (RL 90/388/EWG), die Satellitenrichtlinie (RL 94/46/EG), die Kabelrichtlinie (RL 95/51/EG) bzw die Mobilfunkrichtlinie (RL 96/2/EG).


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E-Application und E-Payment Security

Ausgabe:3. 2008   autor:Matthias Wöginger, BSc MSc

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den Technologien, die es ermöglichen, eine sichere Bezahlung in Web-Shops zu implementieren und sicheres On-Line-Banking zu gewährleisten. Nachdem die Grundlagen der Protokolle, Sicherheitsmechanismen und verschiedene E-Paymentsysteme abgehandelt wurden, wird in diesem - letzten - Teil 5 auf die Verbreitung von im Internet eingesetzten Bezahltechnologien und auf Sicherheitsvorkehrungen beim On-Line-/Telebanking eingegangen.


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E-Application und E-Payment Security

Ausgabe:2. 2008   autor:Matthias Wöginger, BSc MSc

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den Technologien, die es ermöglichen, eine sichere Bezahlung in Web-Shops zu implementieren und sicheres On-Line-Banking zu gewährleisten. Nachdem die Grundla-gen der Internettransaktionsprotokolle abgehandelt wurden, wird in diesem Teil  auf die im Internet eingesetzten Bezahltechnologien und deren Funktionsweisen eingegangen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf weit verbreitete Systeme mit österreichischem Bezug geworfen.


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E-Application und E-Payment Security

Ausgabe:1. 2008   autor:Matthias Wöginger, BSc MSc

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den Technologien, die es ermöglichen, eine sichere Bezahlung in Web-Shops zu implementieren und sicheres On-Line-Banking zu gewährleisten. Nachdem die Grundlagen und Funktionalität von HTTP abgehandelt wurden, werden in diesem Teil 3 die Mechanismen und kryptographischen Verfahren näher behandelt, welche zur Sicherbeit von HTTPS beitragen.


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E-Application und E-Payment Security

Ausgabe:5. 2007   autor:Matthias Wöginger, BSc MSc

Diese Artikelserie beschäftigt sich mit den Technologien, die es ermöglichen, eine sichere Bezahlung in Web-Shops zu implementieren und sicheres On-Line-Banking zu gewährleisten. Nachdem die Grundlagen und Funktionalität von HTTP abgehandelt wurden, werden in diesem Teil 2 die Mechanismen näher behandelt, welche zur Sicherbeit von HTTP(S) beitragen sollen.


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